watch out!

Roy hat mir die große Ehre zugetragen, einen Gastbeitrag für seine Website verfassen zu dürfen!
Leider habe ich thematisch gesehen nicht unbedingt allen Grund zum Jubeln.
Aber fangen wir mal mit einer guten Nachricht an: Allen Beteiligten (v.a. dem Hauptakteur) gehts den Umständen entsprechend gut.
Die schlechte Nachricht: Dem roten Volvo S60 leider nicht.

Aber fangen wir mal von vorne an…
Es war an einem sonnigen Dienstag im Februar, die Vögel zwitscherten in den Bäumen, die Fliegen schwärmten in frühlingshafter Manier durch Heidelberg und Roy fuhr – ausnahmsweise – eher von der Arbeit heim, um das heißgeliebte Auto zur Werkstatt zu bringen.
Der friedliche Schein, der sich dem Leser hier offenbart, trügt jedoch.

Heutzutage verlässt man sich ja allzu gern mal auf das Wissen und Können des Navigationssystems, tippelt fröhlich jede Adresse ein und lässt das “Navi” den Rest erledigen. So auch der Roy an diesem sonnigen Dienstag, auf dem Weg zur Werkstatt…
An der Stelle kommt Lektion 19 des Lebens ins Spiel:

Fahre niemals Auto und tippe nebenher Adressen o.Ä. in das Navi ein!

Für den Fahrer war es eine lehrreiche aber leider auch schmerzhafte Lektion. Denn während er so die Adresse eintippelte, schaute er nur sehr begrenzt auf den Straßenverlauf und bemerkte das Auto, welches so unpassend auf der Straße herum stand leider erst zu spät… Ja, es kam dann auch wirklich was jetzt aus Gründen der Logik kommen muss:
Die zwei Autos kamen sich, in einem Anflug von Frühlingsgefühlen, etwas zu nah.
Die, angesichts heftiger Kuschelattacken, zur Hilfe gerufene Polizei konnte das Ganze auch nicht mehr verhindern. Der rote Volvo war gleich so erfreut über den Nahkontakt, dass er -Blopp-Blopp- beide Airbags lüftete, die Motorhaube einzog und den Kühler als Geschenk abgeben wollte. Nun ja, nachdem der erste Schreck überstanden war, kam dann der Gutachter um sich das Auto mal genauer anzusehen. Traurige Bilanz? Es sieht nicht gut aus, um nicht zu sagen sehr schlecht.
Das Auto wurde als Totalschaden deklariert!
Der Sachschaden beläuft sich auf geschätze 15000 Euro! Übrigens: In der Werkstatt, dem eigentlichen Ziel, kam der Volvo an diesem Tag auch noch an! Allerdings ohne Navi…

Und die Moral aus der Geschicht:

Navis bedient man während dem Fahren nicht!

(Diesen Satz bitte vergrößern auf Schriftgröße 30, ausdrucken und quer über das Navi kleben!)
Und was kommt jetzt?! Wie geht es weiter?! Muss der Roy etwa laufen oder mit dem Fahrrad durch die Gegend strampeln?! Nein! Jetzt kommt die lange und anstrengende Suche nach einem neuen Auto. Es sollte natürlich allen Ansprüchen eines Mannes genügen, schick aussehen, wenig verbrauchen, viele PS haben und und und!
Wenn jemand einen brandheißen Tipp hat, bitte direkt an Roy wenden! Der fährt derweil in einem schnittigen, schwarzen Swift durch die Rhein-Neckar-Region (übrigens immer noch mit dem verhängnisvollen Navi!)!

Watch out!

Die Neeri

 

[Die Veröffentlichung dieses Gast-Beitrags wurde aus strategischen Gründen um 2 Monate verschoben.]

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