Na da hat die Computer Bild ja mal wieder was angerichtet.
Die Social Networks und allen voran Facebook schön auf Bild-Niveau verrissen, und SternTV springt auf den Zug auf und lädt auch noch einen von deren Profis zum Gespräch ein.
Das hab ich ja noch hingenommen, aber nachdem ich heute morgen diese Mail einer Freundin im Postfach hatte, werde ich es nun doch kommentieren.

tja, leider schlechte Nachrichten:
Facebook schneidet bei einem Test zum Datenschutz ziemlich schlecht ab…
außerdem kann nicht garantiert werden, dass gelöschte Fotos wirklich gelöscht sind, denn das Internet speichert erst einmal alles…
siehe Anhang.
Grüße
xx
(Angehängt war ein PDF mit dem Computer Bild Artikel – das ich aus Urheberrechtsgründen hier lieber nicht veröffentliche.)
Ob diese Standard-Einstellungen okay sind, muss doch jeder für sich selbst entscheiden. Sicher gibt es manche die ein Problem damit haben, wenn ihr Name im Internet auftaucht.
Aber warum leg ich mir dann ein SN-Profil an? Dann will ich doch Daten veröffentlichen – ich will doch, dass es jemand lesen kann!?!
Und gerade Facebook als Verlierer darzustellen finde ich absolut idiotisch. Ich kann in keinem der anderen Netzwerke die Privatsphäre-Einstellungen so fein granuliert konfigurieren wie bei Facebook.
Ich kann zB dem Freundeskreis alles zeigen, den Kollegen meine Statusupdates vorenthalten und Friends (Online-Bekanntschaften) nur sowieso öffentliche Daten präsentieren.
Ich kann bei jedem einzelnen Kontakt einstellen, was er sehen soll! Wo genau ist dann das Datenschutz-Problem?!?
Die Kritikpunkte im einzelnen:
- Davon von allen Mitgliedern des Netzwerkes einsehbar: alles außer Geburtsdatum, Religion, politischer Einstellung
- Schlicht und einfach: falsch. Man kann jeden einzelnen Punkt “verstecken” – und wenn ich nicht will, dass es jemand sieht, dann geb ich es erst gar nicht an…
- Daten, die sich nicht verbergen lassen: Profilfoto, Name, Kontaktliste, Aktivitäten im Portal
- Profil lässt sich über öffentliche Suchmaschinen finden
- Das will ich doch gerade – gefunden werden! Kann übrigens deaktiviert werden.
- Der Gerichtsstand ist irgendwo in den USA?
- Natürlich – Facebook ist halt ein US-Unternehmen.
- Nutzer überträgt alle Rechte an eingestellten Inhalten an Facebook
- Wie soll das sonst funktionieren? Ich lade meine Daten auf deren Server!
- zielgruppenspezifische Werbung
- Was gibts dagegen zu sagen? Wenn schon Werbung, dann wenigstens welche, die mich interessiert!
Da gibts nur noch eins zu sagen:
Wer zu blöd ist, auf die riesigen Privatsphäre-Hinweisboxen auf der Facebook-Startseite zu klicken, sollte auch keinen Internetzugang bekommen… (Stichwort: Internetführerschein)
Seit gut 2 Wochen bin ich nun wieder Kunde von o2 – mit einem Vertrag namens “o2 o” und dem Zusatzpaket “Internet Pack M”.
Die Konditionen sind für mich als Wenigtelefonierer (werde eher angerufen) topp!
Für mich ist aber eher das Internet wichtig, und das ist mit 10€ für eine Flatrate (nach 200MB wird lediglich gedrosselt) optimal!
Als die Karte ankam, wurde sie natürlich sofort verwertet und ins G1 (HTC Dream) gesteckt und nach bestem Wissen und Gewissen der APN konfiguriert.
o2 macht dazu auf der Website widersprüchliche Angaben und die meisten anderen Websites meinen “internet” wäre als APN korrekt.
Das hab ich die letzten 2 Wochen auch so genutzt, bis ich heute zufällig auf der o2 Website folgenden Abschnitt entdeckte.
Bitte beachten Sie, dass Sie für die günstigen Surf Konditionen den Netzzugang über den Zugangspunkt (APN) surfo2 eingestellt haben müssen, ansonsten erfolgt eine volumenbasierte Abrechnung mit 9,27 €/MB zzgl. 0,09 € Tagesnutzungsgebühr.
Und der gilt anscheinend für alle Internet Packs. #WÜRG!
Das würde bei meinen bisher verbrauchten 150MB bedeuten:
9,27€ x 150MB = 1390,50€!!! WTF!?! …für läppische 150MB…
Also nichts wie ans Telefon und die o2-Hotline (0179 55222 – kostenlos aus o2-Netz / 0800 5522288 kostenlos) terrorisieren…
Der erste humanoide Kontakt war jeweils erstaunlich schnell hergestellt – eigene Telefonnummer eingeben und dann keine 3 mal klingeln, schon ist der erste Hotliner dran – und verbindet in die Mobile Data Abteilung.
Das wars dann aber auch. Beim 5. Anruf und über einer Stunde Wartezeit (zwischendurch auch mal in der Kündigungsabteilung gelandet) kam ich durch und war beim korrekten Ansprechpartner!! #yeah
(Ich muss sagen bei Vodafone ging das etwas schneller…)
Jedenfalls ist das alles gaaar nicht schlimm. Die Informationen auf der o2 Website sind schlicht und einfach FALSCH!
Die 3 Infos, die ich aus dem netten o2-Mitarbeiter raugequetscht hab:
- Es ist vollkommen egal welchen der beiden APNs man einstellt.
Für die Abrechnung der Internet Packs ist das absolut irrelevant. (Interessant aber für Internet@Home-Packs – aufgepasst!!)
- Ob man einen Proxy hinterlegt oder nicht ist auch egal.
Wäre nur für WAP-Geschichten interressant, bei denen Streams aus dem o2-WAP-Portal dann pro Stream und nicht nach Traffic abgerechnet würden.
- Man darf den o2 o mit Internet Pack M auch fürs Notebook-Surfen verwenden!
Ob via Handy, Handy als Modem (Tethering) oder via UMTS-Stick (Surfstick) ist alles erlaubt und vollkommen unproblematisch. (APN: “surfo2″ oder “internet”) Also für 10€ eine flat (wenn auch gedrosselt) für alles!
Also: alles ist nochmal glimpflich ausgegangen – hätte aber auch anders laufen können. Wobei das ziemlich fies wär, da man ja auch keinen Hinweis zu der SIM dazu bekommt…
Noch kurz die korrekten Einstellungen fürs T-Mobile G1 / HTC Dream (Einstellungen / Wireless / Mobile Netzwerke / Zugangspunkte):
- Name:
- o2
- APN:
- surfo2 oder internet
- MCC:
- 262
- MNC:
- 7
- Alles andere:
- Nicht festgelegt
Offen wäre noch die Frage nach einer o2 Multicard – ob für 2 Karten auch ein Internet Pack reicht?!? :$
Update: Inzwischen habe ich die Multicards schon ein paar Wochen im Einsatz. Die gleichzeitige Nutzung der beiden Karten (Smartphone + Netbook) ist kein Problem – UMTS-Verbindung wird nicht getrennt und Kosten fallen auch keine an.
EIN Internet Pack reicht für beide Karten, auch bei gleichzeitiger Nutzung! #o2+

Spreeblick streikt.
Spreeblick befindet sich am Mittwoch, den 22. April 2009, im demonstrativen Streik.
Am heutigen Tag, dem 22. April 2009, will das Bundeskabinett ein Gesetz zur Sperrung von Websites beschließen, die Kinderpornografie darstellen oder anbieten. Wir unterstützen die Bundesregierung in ihrem Bestreben, dem Missbrauch von Menschen und speziell Kindern ein Ende zu bereiten, bezweifeln jedoch auf Grundlage vieler Expertenmeinungen, dass dieses Bestreben der wahre Grund für die angekündigten Sperrungen ist.
Die geplante technische Umsetzung auf Basis von Sperrlisten halten wir für laienhaft, wirkungslos und unter Umständen kontraproduktiv. Wir fordern die Bundesregierung auf, die durch die Listen offensichtlich bekannten illegalen Websites zu schließen und ihre Urheber bzw. Betreiber strafrechtlich zu verfolgen. Wir lehnen Internetsperren ab, die ob ihrer Intransparenz und technischen Zweifelhaftigkeit eine Gefahr für die Demokratie in Deutschland sind. Wir fühlen uns durch die von Fachleuten wiederholt in Frage gestellten Zahlen und Fakten, die das Familienministerium kommuniziert, als wählende Bürger belogen.
Wir halten Wahlkampf-Taktiken und politischen Populismus für äußerst unangemessen, wenn es um die Bekämpfung des Verbrechens der Gewalt an Minderjährigen gehen soll.
Positioniere dich!
Autsch!
Social Networks sind anscheinend viel zu einfach zu bedienen…
Jeder Volldepp kann dort Bilder hochladen – auch wenn er es nicht in jeder Situation machen sollte.
Echt lustige Story:
Your Privacy Is An Illusion: Bank intern busted by Facebook
[via basicthinking]